Von Selbstdefinition zur Visuellen Identität – Entwicklung und Gestaltung eines Erscheinungsbildes

Montag, 23.08.2021 | 10:00-17:30 Uhr | EJBW Weimar

In diesem Workshop erarbeiten wir zusammen ein Erscheinungsbild für eure Initiative oder euren Verein.

Die Entwicklung einer visuellen Identität beschäftigt sich mit den Fragen: Wer sind wir? Was wollen wir? Und vor allem: Wie wollen wir wahrgenommen werden?

Dabei setzen wir uns mit Repräsentanz sowie der eigenen visuellen Verwurzelung auseinander. Wir erforschen auch, welche Werkzeuge und Gestaltungsansätze es gibt, die fernab normativer, weißer Gestaltungsräume existieren.

Das Ziel des Workshops ist es, eine visuelle Identität zu entwickeln, die die Workshop-Teilnehmer*innen anschließend eigenständig ausarbeiten und für ihre Kommunikationsarbeit nutzen können.

Wer: Der Workshop richtet sich an junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren mit internationaler Geschichte (eigene oder familiäre Migrations- oder Fluchtgeschichte bzw. Selbstbezeichnung als BIPoC, Schwarze Deutsche, Sintizze und Romnja, jüdisch, muslimisch), die in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Brandenburg oder Thüringen leben.

Wann: Montag, 23. August 2021 | 10:00 – 17:30 Uhr

Wo: Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar« | Jenaer Straße 2–4 | 99425 Weimar (Germany)

Material: bitte einen eigenen Laptop oder Tablet mitbringen

Kosten: keine, Fahrtkosten werden erstattet, Catering inlusive (Getränke, Mittagessen, Kaffee/Kuchen)

Veranstaltende: JUGENDSTIL* – Projekt

Fragen zum Workshop beantwortet gern Bianca: bianca@jugendstil-projekt.de

Referentin

Mein Name ist Hân Lê, ich bin freiberufliche Grafikdesignerin und Illustratorin in Halle (Saale).

Mein Studium in Kommunikationsdesign habe ich an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle absolviert. Dort konnte ich zwar viel Handwerkliches lernen, fühlte mich aber aufgrund der dominanten Repräsentation weißer, akademischer Vorbilder sehr lost.

Erst mit dem Schritt zur Selbstständigkeit erfuhr ich den Raum, mich und meine eigene gestalterische Sprache (weiter) zu entwickeln.

Deshalb arbeite ich gerne mit Menschen in Projekten zusammen, die sich kritisch mit gesellschaftlichen Herrschaftsstrukturen und Machtdynamiken auseinandersetzen und daran arbeiten, sie aufzubrechen. Mein Credo ist es, sich von Zuschreibungen zu befreien und den Mund aufzumachen, wenn Unrechtes geschieht.

Ich glaube zwar nicht, dass Design die Welt verändern kann, aber ich sehe mich positiv als Handlangerin, die Projekten wie JUGENDSTIL* dabei helfen kann!